Der goldene Oktober bietet auch bei der Lesebühne ABGEBRÜHT GOLD – mit einem Line-up der Superlative: Die U20-Bayernmeisterin im Poetry Slam, die beste „Boyband“ Münchens und die entnervteste Ex-Reiseleiterin vonallen geben sich ein Stelldichein.
Paulina Etzel
… steht seit ihrem 14. Lebensjahr auf Poetry-Slam-Bühnen und gehört mittlerweile fest zur deutschsprachigen Poetry-Slam-Szene. Die gebürtige Amorbacherin ist eine echte „Rampen-Pau” bezeichnet ihre Slam-Texte gerne als Performance- und Wort(spiel)akrobatik und reist voller Energie und Witz von Bühne zu Bühne. 2025 erreichte sie den dritten Platz bei den deutschsprachigen U20-Meisterschaften im Poetry Slam. 2026 wurde sie zur bayerischen U20-Landesmeisterin gekürt.
Flonoton
… macht Musik, die sich irgendwo zwischen Rap und Pop einpendelt. Sanfte Melodien, die nach tiefer Sehnsucht klingen, treffen auf temporeiche Songs, die sich in Rhythmik und Reimschema gezielt im Hip-Hop verorten. Dazwischen finden sich gelegentliche Ausflüge zu sommerlichen Offbeats oder ins finstere Mittelalter. Lieder von Aufbruch, Alltag, Abschied, Lebensfreude, Liebeskummer oder dem Pakt mit dem Teufel. Das Akustik-Pop-Duo führt wortgewandt durch abwechslungsreiche und humorvolle Konzertabende.
Schmankerl extra: Markus Lipp
… schreibt als Gedichteonkel solche schon seit Jahrzehnten, bisher zählten sie zu den unerwähnten. Warum sie niemals Erwähnung fanden? Er hat sie ja selber nie verstanden.
Martina Pahr
… als Gastgeberin wird es sich nicht nehmen lassen, wieder mit ihrem legendären Kürbissuppen-Text diversen Köch:innen auf die Füße zu treten, und auch nicht, von ihrem anstehenden Reiseleiterkrimi zu erzählen. Nach langen Jahren ist sie endlich bereit, ihre sechseinhalb Jahre im Job literarisch zu verarbeiten. Ob sie auch den kalten Herbst gut verarbeiten kann und ihren Garten winterfest gemacht hat? Wir werden es erfahren!
Kulturhaus Milbertshofen – Curt-Mezger-Platz 1, 80809 München
Die wunderbare, abwechslungsreiche, meist humorvolle und immer enorm unterhaltsame Show rund ums Wort (mit hohem Suchtpotential!) kehrt ins Kulturhaus Milbertshofen zurück! Dort gibt es eine lauschige Location, die den perfekten Rahmen für das auch diesmal phänomenale Line-Up bildet:
Christian Theis
… begann bereits im zarten Alter von 55 Jahren mit dem Schreiben von Poetry Slam Texten. Da schwarzer Humor als gesundheitsfördernd gilt, liegt dem gelernten Krankenpfleger dieser besonders am Herzen. U.a. beschäftigt er sich mit Darmspiegelung ohne Narkose als höchste Form der Selbsterkenntnis und grübelt darüber nach, was seine Enkelin auf seinen Grabstein schreiben wird.
Christoph Theussl
… ist Lieder- und Theatermacher, Schauspieler und Lesebühnenautor; fester Bestandteil der Münchner „Schwabinger Schaumschläger“und Musikkabarettist, der mit „Theussls Welthitz“ noch am internationalen Durchbruch feilt. Als Liedermacher hat er den Förderpreis der Liederbestenliste 2014 sowie den Förderpreis der Hanns Seidel-Stiftung 2015 erhalten. Und seither? Wird er erzählen. Vielleicht.
Janina Weiß…
… ist nicht nur Lehrkraft an einer Förderschule, alleinerziehende Mama und gerne am Meer, sondern vor allem leidenschaftliche Geschichtenerzählerin, Nachdenkerin und Poetry Slamerin. Ihre Poesie beschreibt sie so: „Gefühlvoll, scharfsinnig und spitzzüngig nehme ich das Publikum mit auf einen Reim geführten Spaziergang durch Freundschaft, Liebe, Gesellschaft, Politik und Beruf.“
Martina Pahr
… kann seit den Anfängen von ABGEBRÜHT nur noch wenig erschüttern. Als Gastgeberin hält sie die wohl bewegteste Lesebühne Münchens beharrlich am Laufen, hat akzeptiert, dass alle Fotos von Künstler:innen IMG1234 heißen, und nimmt huldvoll Gummibärchen-Gaben entgegen. Die sie meistens sogar mit dem Publikum teilt!
Freitag, 25.9.26 – Beginn 19:30 Uhr
Kulturhaus Milbertshofen – Curt-Mezger-Platz 1, 80809 München
im Foyer im 2. Stock!
www.lesebuehne-abgebrueht.de
Eintritt frei – Spenden willkommen!
Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksausschusses 11 Milbertshofen!
schweren Herzens habe ich mich gestern entschieden, die Veranstaltung diesen Freitag abzusagen. ABGEBRÜHT wird künftig nicht mehr im Beans and Books stattfinden. Als Grund dafür könnte man „Künstlerische Differenzen“ nennen.
Unterm Strich ist es so, dass ich Meinungsfreiheit für einen Wert halte, den es zu schützen gilt, und lieber Dialog und Austausch suche, statt Fronten zu bilden. Ich betrachte mich nicht als politischen Menschen (aber vielleicht bin ich da naiv) und meine Lesebühne als reines Unterhaltungsformat. Aber wenn EIN Songtext von den rund 90 Texten, die ich jedes Jahr bei ABGEBRÜHT präsentiere, nicht reine Unterhaltung ist, sondern eine politische Meinung transportiert – die weder verfassungswidrig ist noch zu Hass oder Hetze oder Gewalt aufruft, aber eben nicht von allen geteilt wird – dann muss das meiner Meinung nach erlaubt sein. Noch leben wir in einer pluralistischen Gesellschaft – hoffe ich zumindest.
Die Stiftung Pfennigparade, Träger des Beans and Books, sieht das anders. Sie will einer Meinung, die der ihren widerspricht, keine Plattform bieten. Das muss ich akzeptieren. Ich habe mich von den Inhalten des Künstlers, der Ende Mai den Song des Anstoßes gesungen hat, nicht distanziert und auch nicht versprochen, ihn nie wieder einzuladen.
Es widerstrebt mir zutiefst, meinen Künstler:innen in den Rücken zu fallen. „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“, wie Rosa Luxemburg sagt.
Die letzten beiden Jahre auf den beiden Sofas im Beans and Books waren wunderbar, und darauf will ich mit Dankbarkeit und Freude zurückblicken. Das Publikum war das Beste von allen! Auch die eingeladenen Gäste, durch die Reihe wunderbare Künstler:innen, waren immer begeistert von der familiären, wohlwollenden Atmosphäre. Die großartige Arbeit der Menschen der Pfennigparade soll bei alledem nicht geschmälert werden.
Den Sommer über wird ABGEBRÜHT pausieren und sich dann hoffentlich im Herbst mit einem neuen Auftrittsort zurückmelden.
Bitte vergesst ABGBRÜHT nicht ganz und bewahrt in diesem heißen Sommer einen kühlen Kopf! Humor ist, wenn man trotzdem lacht – auch wenn einem das Herz dabei blutet.
Der Mai macht bei ABGEBRÜHT nicht alles neu – sondern bleibt beim bewährten Konzept, in einem behaglichen Rahmen die unterschiedlichsten Arten von feinster Unterhaltung zusammenzuwürfeln. Dieses Mal wird das weltbeste Publikum mit Gedichten, Krimis, und satirischen Kurzgeschichten erfreut … und mit einer spektakulären Eröffnung überrascht.
Ludwig3nein4
… schreibt komische Gedichte, bei denen einem manchmal das Stecken im Halse lachen bleibt (oder so ähnlich halt). Der Bühnenpoet verwendet in ihnen mit Vorliebe abgekochte Tomaten, fliegende Katzen und fabelhaftes Federvieh.
Carmen Mayer
… schreibt hauptsächlich Krimis und historische Romane, aber auch Kurzgeschichten und Bauerntheater-Stücke. Die ehrenamtliche Sanitäterin ist Mitglied bei HOMER – Hostorische Literatur – und bei den Mörderischen Schwestern e.V.
Jens Rohrer
… schreibt satirische Kurzgeschichten, die er mit Guerilla-Lesungen vorliest, Romane, machmal Tiergedichte und sogar ein Theaterstück, das er gleich selbst inszeniert hat. Der „Meister des Skurrilen“ leitet den Ingolstädter Autorenkreis.
Martina Pahr
… schreibt Artikel, Ratgeber, Sachbücher und Krimis. Einen (schlechten) Roman hat sie auch mal geschrieben. Die ABGEBRÜHTe Gastgeberin wird dieses Mal die wahnsinnige Aktion ankündigen, die sie geplant hat.
Freitag, 29.5.26 – Beginn 19:30 Uhr
Beans and Books – Knorrstraße 8 – 80807 München
www.lesebuehne-abgebrueht.de
Eintritt frei!
Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksausschusses 11 Milbertshofen!
ABGEBRÜHT wird wieder einmal dem Ruf gerecht, eine exzellent kuratierte Auswahl an Auftretenden zusammengetrommelt zu haben. Dass der Ruf von der Gastgeberin selbst in Umlauf gebracht wird, schmälert nichts an der Tatsache, dass diese bunte Mischung wieder voll überzeugt und für beste Unterhaltung sorgt.
Björn Puscha … der Kabarettist und Wirtshausbub, verbindet wie kein zweiter Antike und Gegenwart. Er sorgt dafür, dass so schnell keiner mit dem Latein am Ende ist. Und wenn doch, dann kann man wenigstens darüber lachen. Keine Lateinkenntnisse erforderlich.
Lea Loreck
… ist aus München, Sozialpädagogin und Mama. Beides liefert ihr genug Stoff für sympathische und vergnügliche Prosatexte aus einem Alltag, den man einfach mit Humor nehmen muss … weil es sonst zu anstrengend wäre.
Arno Helfrich
… ist ein Fan von Lesebühnen und noch dazu ehemaliger Leiter des Kommissariats für Verbrechensprävention und Opferschutz. Er nutzt seinen Unruhestand, um so manche seiner dienstlichen Erlebnisse auf humorvolle Weise zu erzählen.
Martina Pahr
… freut sich schon wie ein Schnitzel darauf, endlich wieder durch den Abend zu führen und neue Texte mit dem besten Publikum von allen zu teilen. Ein Monat ohne ABGEBRÜHT ist halt doch wie ein Schwimmbad ohne Wasser.